Sie kann mehr, als viele für möglich halten. Wer Gemini, ChatGPT, Claude oder Perplexity schon ausprobiert hat und dort seine Fragen stellt, statt zu googeln, kratzt damit erst an der Oberfläche. Wer einen Schritt weiter ist und Werkzeuge kennt, die nicht nur antworten, sondern eine Aufgabe von Anfang bis Ende übernehmen, hat mehr von den Möglichkeiten gesehen.
Eines muss man dabei aber wissen, und deshalb spreche ich es an: Kostenlos ist das nur auf den ersten Blick. Bezahlt wird mit den eigenen Daten. Wissen über einen Menschen ist eine Währung – und wo nichts zu bezahlen ist, ist man nicht der Kunde, sondern das Produkt.
Was man dort eingibt, sollte man so wählen, dass es einen nicht stört, wenn es dauerhaft gespeichert und mit allem anderen verknüpft wird, was man dort jemals eingegeben hat.
Ein Beispiel mit einem Augenzwinkern: Wer abends mit juckendem Hintern einschläft, morgens mit einem Finger aufwacht, der merkwürdig riecht, und daraufhin die KI fragt, was das wohl sein könnte, darf sich nicht wundern, wenn Zäpfchen für ihn kurz darauf dreißig Prozent teurer sind. Überspitzt – aber das Prinzip lässt sich auf alles übertragen.
Künstliche Intelligenz muss also richtig angewendet werden: ohne etwas von sich preiszugeben, und aus unserer Sicht ohne etwas über unsere Kunden preiszugeben. Bei der Verarbeitung neutraler Daten kann sie gut helfen. Für alles, was mit Personen zu tun hat, setzen wir lokale KI ein – damit nichts davon irgendwohin gesendet wird.